
Was tun gegen Sonnenbrand?
Dass mit Sonnenbränden nicht zu spaßen ist, hat sich inzwischen herumgesprochen – während es für die Kinder der 60er und 70er Jahre nach einem langen Sommertag fast normal war, abends mit quietschrotem Rücken nach Hause zu kommen, sind die Eltern von heute besser informiert. Und das ist gut so: Denn der direkte Zusammenhang zwischen übermäßiger UV-Strahlung und dem Risiko, später im Leben an Hautkrebs zu erkranken, ist inzwischen zweifelsfrei nachgewiesen.
Bekommt nämlich die Haut zu viel UV-Strahlen ab, können die Zellen stark geschädigt werden. Vor allem die UV-B-Strahlung verursacht in den Zellen der Oberhaut DNA-Schäden, die bleiben und Hautkrebs auslösen können. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, das T-Shirt anbehalten und bessere Aufklärung helfen mit, Sonnenbrände zu vermeiden – die Hautkrebsraten steigen zwar dennoch, was aber wohl auch mit besseren Diagnosemethoden zusammenhängt.
Festzustellen bleibt: Entwarnung kann beim Thema Sonnenbrand nicht gegeben werden, eher im Gegenteil. Was aber ist zu tun, wenn trotz aller Vorsicht die Haut nach dem Freibadbesuch rot wird und zu pellen beginnt? Hier sind ein paar Tipps für die erste, schnelle Hilfe:
Was wirklich hilft:

Zuallererst gilt: Raus aus der Sonne, und möglichst auch die nächsten zwei oder drei Tage nicht wieder rein. Diese Zeit braucht die Haut, um die Verbrennung zu kompensieren. War die UV-B-Dosis nicht allzu hoch, können körpereigene Reparaturmechanismen die geschädigten Zellen heilen – bleibt jemand aber längere Zeit in der Sonne, übersteigen die Schäden die Kapazität des Reparatursystems.
Zweitens: Kühlen. Zum Beispiel unter der Dusche oder mit feuchten Handtüchern. Gerade bei Kreislaufpatienten aber darauf achten, dass das Wasser nicht zu kalt ist und das Kühlen lieber mit lauwarmem statt mit kaltem Wasser beginnen. Bei Coolpacks immer ein Tuch zwischen Kältequelle und Haut legen, um Erfrierungen zu vermeiden.
Drittens: Reichlich trinken. Der Körper benötigt Flüssigkeit für die Selbstheilungskräfte, und durch kalte Getränke wird der Organismus zusätzlich gekühlt.
Viertens: Nach der Erstversorgung können spezielle Lotionen die verbrannten Stellen kühlen. Hier sollte allerdings vorher Rücksprache mit Arzt oder Apotheker gehalten werden – nicht jedes Après-Sun-Präparat ist für jeden Patienten und jeden Sonnenbrand geeignet; vor allem, wenn Kinder betroffen sind, sollte Rat von Experten eingeholt werden.
Auch Haushaltsmittel leisten gute Dienste:
Bleiben noch die Mittelchen aus Omas Hausapotheke – sinnvoll, überflüssig oder gar schädlich? Es gibt die wildesten Rezepte: Zitrone, Apfelessig oder Salz sind für die geschädigte Haut eher eine Foltermethode. Umschläge mit kaltem Tee oder Quark hingegen wirken, weil sie genauso kühlen wie Wasser. Man kann aber auch gleich Wasser verwenden, das in der Regel einfacher verfügbar ist.
Gegen Schmerzen können entzündungshemmende Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen helfen. Kindern mit Sonnenbrand sollten Eltern jedoch nie einfach Medikamente geben, sondern immer Rücksprache mit dem Fachmann halten. Ohnehin gilt: Bei starkem Sonnenbrand, der mit Blasen oder Schwellungen einhergeht, sollte man immer zum Arzt oder in die Apotheke gehen.
Das beste Mittel ist und bleibt jedoch, sich wirksam vor zu viel Sonne zu schützen und einen Sonnenbrand gar nicht erst entstehen zu lassen.
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Gerade deshalb ist eines besonders wichtig: eine gute, individuelle Beratung. Denn gesundes Gewichtsmanagement ist mehr als Kalorienzählen oder kurzfristige Diäten – und genau hier kann Ihre Apotheke eine wertvolle Anlaufstelle sein.
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