Wie bitte? Was soll denn an Smoothies denn schon wieder nicht gesund sein? Obst in den Mixer füllen, pürieren, bis ein flüssiger Brei entsteht und trinken – Smoothies sind doch nun wirklich eine geniale Idee für alle, die keine Lust oder keine Zeit zum Obstschnippeln haben. Und wer sich auf die schnelle mal eine geballte Ladung Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe gönnen möchte, der kann mit einem Smoothie doch nicht falsch liegen. Also echt jetzt.
Natürlich – sind Smoothies ja auch richtig gesund, daran gibt es nichts zu rütteln. Aber wie so oft gibt es auch hier kleine Fallen – und das liegt weit weniger am Smoothie als an dessen Konsumenten, also mal wieder an uns. Wie viel, wie oft, woher, wofür? Was ist drin und was ist also dran am Wunderdrink?
Das erste große Missverständnis liegt im Kaloriengehalt – und daraus folgend die Idee, Smothies zur Unterstützung beim Abnehmen einzusetzen. Wahr ist: Ein Smoothie aus Obst kann nämlich mehr Zucker enthalten als Cola und Co. Die folgenden drei Fehler sollte man vermeiden, wenn die Abnehm-Diät durch Smoothies nicht zum Bumerang geraten soll:
Smooties zusätzlich zur Diät
Fehler: Smoothies zusätzlich zum Diät-Plan trinken. Ein Smoothie kann nämlich schnell den Kalorienwert einer kompletten Mahlzeit erreichen. Das große Missverständnis besteht darin, sich an die Vorgaben der jeweiligen Diät zu halten und Smoothies dann extra zu konsumieren, um sich mit Vitaminen zu versorgen. Das mit der Diät angestrebte Kaloriendefizit – also mehr Energie zu verbrauchen als aufzunehmen – ist damit natürlich schnell dahin.
Viele Vitamine – viel Zucker
Fehler: Wir lieben Süßes – denn es verspricht schnelle Energie, das haben wir in den hunderttausend Jahren unserer Evolution gelernt. Es ist unbestritten, dass Obst viele Vitamine, Mineralstoffe und auch Ballaststoffe enthält, die uns gesund halten. Aber je nach verwendeter Fruchtsorte enthalten Smoothies auch viel Zucker – den fruchteigenen Fruchtzucker. Das Problem von Fruchtzucker ist, dass er unser Sättigungsgefühl manipuliert. Fruchtzucker spricht die für das Sättigungsgefühl zuständige Gehirnregion nicht an. Wir bekommen also kein Signal, dass wir genug Energie aufgenommen haben. Fruchtzucker wird außerdem in der Leber direkt in Fett umgewandelt, was sich an unseren Problemzonen wiederfindet.
Smoothies aus dem Supermarkt
Fehler: Sie sind praktisch- denn manchmal fehlen uns Zeit oder Gelegenheit, einen schnellen Smoothie zuzubereiten, der Taschenmixer ist schließlich noch nicht erfunden. Wenn der Hunger kommt, scheint folglich der Griff zu einem fertigen Smoothie aus dem Kühlregal eine gesunde Alternative. Viele fertige Smoothies entpuppen sich aber als echte Kalorien-Fallen. Verantwortlich dafür sind Fruchtpürees, Fruchtmark, Frucht- und Fruchtsaftkonzentrate. Bei diesen Bezeichnungen sollte man aufpassen, denn sie weisen darauf hin, dass diese Drinks eine weit höhere Fruchtzuckerdichte haben als ihre Ausgangsprodukte – die ursprünglich verwendete Banane oder Birne.Die Konzentration der Früchte führt dazu, dass schon ein 250 ml Fertig-Smoothie mehr als 25 Gramm Fruchtzucker enthalten kann. Das entspricht in etwa der Obergrenze, die ein gesunder Stoffwechsel täglich gut verarbeiten kann. Da der Smoothie in der Regel aber nicht das einzige Lebensmittel am Tag ist, das Fruchtzucker enthält, ist die Grenze von 25 Gramm Fruchtzucker schnell überschritten. Die überschüssige Energie wird zu Fett umgewandelt und für schlechte Zeiten eingelagert – in der Steinzeit ein gutes Konzept, für die aktuelle Diät allerdings der Genickschuss.
Der unsichtbare Held für ein gesundes Leben – der Darm
Der Darm arbeitet meist im Verborgenen – und ist doch jeden Tag ein echtes Hochleistungsorgan. Im Dünndarm werden die meisten Nährstoffe und ein Teil des Wassers aus der Nahrung aufgenommen, im Dickdarm wird weiteres Wasser entzogen und aus den Verdauungsresten Stuhl gebildet. Auch die Bakterien im Darm spielen dabei eine wichtige Rolle, weil sie verbliebene Nahrungsbestandteile weiter abbauen und so Verdauungsprozesse mit beeinflussen.
Besser mit Stress umgehen: Die Bedeutung von Resilienz für Ihre Gesundheit
Ob beruflicher Druck, familiäre Herausforderungen oder gesundheitliche Belastungen – viele Menschen fühlen sich im Alltag zunehmend gefordert. Studien zeigen, dass ein Großteil der Erwachsenen regelmäßig Stress erlebt. Doch warum gehen manche Menschen stabiler durch schwierige Zeiten als andere?
Ein zentraler Faktor ist die sogenannte Resilienz – die psychische Widerstandskraft.
Gesunde Ostern: Genuss ohne Reue – wie gesund ist das Ei wirklich?
Bunte Eier, Schokohasen, Hefezopf und ein ausgiebiges Frühstück mit der Familie – Ostern ist für viele ein Fest des Genusses. Doch muss dabei das schlechte Gewissen mit am Tisch sitzen? Nicht unbedingt. Mit ein paar bewussten Entscheidungen lässt sich Ostern genussvoll und gleichzeitig ausgewogen gestalten. Und auch das klassische Osterei ist weit besser als sein früherer Ruf.
Darmgesundheit: Der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden
Der Darm ist weit mehr als nur ein Verdauungsorgan – er gilt heute als eines der wichtigsten Zentren unserer Gesundheit. Millionen von Mikroorganismen, zusammengefasst als Darmmikrobiom, beeinflussen nicht nur die Verdauung, sondern auch das Immunsystem, den Stoffwechsel und sogar unsere Psyche.
Zahngesundheit: Warum gesunde Zähne mehr sind als nur ein schönes Lächeln
Gesunde Zähne sind ein zentraler Bestandteil unseres Wohlbefindens – und weit mehr als nur ein ästhetischer Faktor. Die Zahngesundheit beeinflusst nicht nur unser Erscheinungsbild, sondern steht in engem Zusammenhang mit der allgemeinen Gesundheit des gesamten Körpers.
ZECKEN-ALARM! Die Blutsauger sind wieder unterwegs
Der Frühling lockt viele Menschen wieder nach draußen: Spaziergänge im Park, Gartenarbeit oder Ausflüge ins Grüne. Doch mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Zeckensaison. Bereits ab etwa 7–10 °C werden Zecken aktiv – und sie können Krankheitserreger übertragen.
Viele denken dabei nur an Waldgebiete. Tatsächlich lauern Zecken jedoch auch in hohem Gras, Parks, Gärten und an Waldrändern. Besonders in den Monaten Frühjahr und Frühsommer ist das Risiko erhöht.